3 Xbox-Konsolen

Die Eintracht spielt in der Saison 2020/21 herausragenden Fußball. Sie steht nach 30 Spieltagen auf Tabellenplatz 4 und die Tabelle lügt nicht. Die Chancen stehen gut, am Ende dieser Saison für die Champions League qualifiziert zu sein. Das wäre ein Novum. In der Champions League trifft sich der internationale Fußball-Adel. Entsprechend üppig ist der Geldtopf, aus dem es Unsummen an Geld auf die erlesenen Vereine regnet.

Aber Geld alleine macht nicht glücklich und Geld alleine ist auf lange Sicht kein Motivator. Es bedarf immer auch einer emotionalen Komponente, damit die Motivation aufrecht erhalten wird. So berichten viele Fußball-Profis, dass die vor Spielbeginn erklingende Champions League-Hymne einen besonderen Reiz ausübt. Diese Hymne weckt Erinnerungen an Gipfeltreffen, Giganten-Duelle und Jahrhundert-Spiele. Und an große Namen, die diese Bühne schon betreten haben.

Schon bald könnten die Spieler der Eintracht in den Genuss dieses Klanges kommen und einen Motivations-Schub sondergleichen erfahren. Doch es gibt da noch etwas, dass die Motivation der Adlerträger nach oben treibt. Diese Methode kam in der Hinrunde zum Einsatz nach dem man im DFB-Pokal an einem Zweitligisten gescheitert war. Zeitgleich hatte man in der Bundesliga neun Partien in Folge nicht gewinnen können. Nachdem man in der Folge beim FC Augsburg wieder mal als Sieger vom Platz ging, verriet Mannschaftskapitän Kevin Trapp, welchen Kniff er vor dem Spiel angewandt hatte.

Man höre und staune! „Vor dem Spiel bin ich mit den Jungs eine Wette eingegangen: Wenn wir ohne Gegentor bleiben, kaufe ich ihnen drei Xbox-Konsolen.“. Da war offensichtlich die emotionale Komponente vorhanden.